#1 Ahnenforschung/Historisches von Markus 14.12.2007 12:26

Hallo Kiebitzflieger,
beim lesen des Berichtes über Peter Wagners grandiose Motorentwicklung, im aktuellen Fliegermagazin (1/2008), stieß ich erneut auf den Hinweis, der Kiebitz stamme von der RK 9 Grasmücke ab. In der Ausgabe 5/2006 des Fliegermagazins gab es unter der Rubrik >>Rückflug<< einen ganzen Artikel über das ehemalige Raab-Katzenstein-Flugzeugwerk (RaKa, RK) in Kassel. Auch in diesem Artikel wurde bereits angedeutet, das der Kiebitz quasi so etwas wie die Reinkarnation der RK 9 Grasmücke (..damalige Gesamtstückzahl, ganze 23 Exemplare!) sei.
Eines der Exponate, der Luftfahrtausstellung des Deutschen Technikmuseums, hier in Berlin ist - eben diese Grasmücke RK 9 - demnach also die Urmutter unserer Kiebitzschar.
Hier der Link zur Medien-Info über die Grasmücke und einige Fotos vom Museumsbesuch:
http://www.dtmb.de/medieninfo/Mi_050408e_luftfahrt_RK_9.pdf






Viele Grüße von
Markus

#2 RE: Ahnenforschung/Historisches von TripleGolf 15.12.2007 07:18

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Moin Markus.
Prima Beitrag. Danke.
Gunnar

#3 RE: Ahnenforschung/Historisches von Markus 16.12.2007 17:23

Hallo Gunnar,
das freut mich, wenn mein kleiner Exkurs in die nicht ganz unwarscheinliche Evolutionsgeschichte des Kiebitzes Anklang gefunden hat.
Wenn dem tatsächlich so ist, das der Kiebitz ein Abkömmling der Grasmücke sei, dann sollten wir wohl auch deren Firmenwerbung für unsere Kiebitze beanspruchen können.
Ein Jeder hat doch schonmal den Ausspruch gehört: "Nur fliegen ist schöner!"
Vielleicht nicht Alle aber wissen, das es sich dabei lediglich um einen Werbeslogan (für den Opel GT von 1968-1973) handelt.
Na jedenfalls hieß der werbetext zur Grasmücke: "Stabil in allen Fluglagen."
Nachdem ich auf Youtube einen Doppelloop mit Kiebitz bewundern konnte, hätte ich auch keinen Zweifel an dieser sprichwörtlich überlieferten Fluglage-Stabilität.

Gruß, Markus

#4 RE: Ahnenforschung/Historisches von TripleGolf 18.12.2007 00:05

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moin Markus.
Was meinste dazu:

und das Fliegerle hieß auch schon Kiebitz. Aber was auch immer Michael Platzer inspiriert hat, vielleicht fragen wir ihn mal, konstruiert hat er unseren Traum. Und das hat er so, dass wir kleine fliegerische Ausrutscher , wie in dem Video zu sehen, locker überleben können. Nichts mehr von den träge bis tückischen (Flug)Eigenschaften die einigen unserer Ahnen die Knochen oder sogar das Genick brachen. So kann der Kiebitz für jeden Pilot das sein was er möchte: Jungmann, Jungmeister, Stieglitz, Grasmücke, Flamingo, Moth, Jenny, Stampe, Waco, Fleet, Travel Air etc. Aber wenn du dann auf eine kurzen Hoppelpiste oder irgendwo wo schon ein Kiebitz am Boden steht landest, dann biste wieder froh Kiebitzflieger zu sein.
In diesem Sinne...

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