bei unserem Kiebitz hat der Regler der Lima den Dienst eingestellt, was dazu führte, dass das Bordnetz reichlich Überspannung bekam, die meisten Instrumente fanden das nicht lustig und sie haben sich mit Rauchwolken von diesem Planeten verabschiedet!! (Das Wort Dampfradio hat dadurch eine ganz neue Bedeutung bekommen) Wenn Jemand noch ein Funkgerät hat das er loswerden möchte bitte melden, damit wir den Vogel wieder flügge kriegen.
Hallo Clemens, hatte mal einen vergleichbaren Fall mit Funk und GPS- der Spaß wurde auch ziemlich teuer. Allerdings war das Problem hausgemacht. In der damaligen Verdrahtung konnte ich den Akku durch den Hauptschalter vom Bordnetz trennen, was sich nachträglich als nicht sehr intelligent erwies Folge: Der Regler hatte keine Referenzspannung mehr und hat voll "aufgedreht". Die Funke meldete sich mit einem kreischenden "ssssssssssssst" ab und das GPS war anschließend auch ganz grün . Frage: Warum hat der Akku bei dir den Regler "nicht im Zaum" gehalten?? Bei Reglerdefekt und intaktem Akku steigt in der Regel die Spannung kontinuierlich langsam an bzw. sinkt langsam, Spannungsspitzen werden meist vom Akku zumindest "geschluckt" oder gemildert. Ein Spannungsmesser sollte deshalb zur Grundausstattung gehören- die vielfach vorhandene LadeEntlade-Stromanzeige ist zwar auch schön aber sagt bei einem sich ankündigenden Defekt zu wenig aus. In den späteren Verdrahtungen kann jetzt bei Bedarf die Lichtmaschine + Regler durch ein Leistungsrelais mittels Extraschalter vom Bordnetz getrennt werden- der Akku bleibt über den Hauptschalter mit dem Bordnetz verbunden. So konnte selbst ein abvibrierter Regler vor einigen Jahren keinen elektrischen Schaden mehr anrichten, da die Lichtmaschine abschaltbar ist. Mit einer Funke kann ich dir leider nicht weiterhelfen..........
wir haben kein Voltmeter, deshalb konnte man nicht merken das der Regler den Dienst eingestellt hat. Der Akku wurde dann weichgekocht und steht jetzt auch auf der Schadensliste. Der Akku war ein LiFePo 4 und er ist nicht explodiert oder ähnliches.
ich hab leider keine Funke für dich und es hört sich vielleicht ziemlich blöd an, aber wenn du einen Magnetzünder hast, kannst du auch ohne Lichtmaschine fliegen. Ich mach das seit 20 Jahren ohne Probleme.gut ich hab keine Landescheinwerfe3r und sonstigen Schnick- Schanck am Flieger- die Batterie lade ich in der Saison 5 - 10 Mal, das wars. Damit stand ich noch nie auf eienm anderen Platz ohne dass der Flieger nicht problemlos ansprang.
Meine Batterie ist eine Hawker mit 15 AH, ich hab an den Polen Schnelltrennstellen, Ausbau dauert keine 30 Sec Einbau unwesentlich länger.
IN den 20 Jahren habe ich mindestens 10 Geschichten von defekten Lichtmaschinen und Reglern gehört...........
Moin Clemens, eine beliebte Antenne ist die normale Stabantenne wie sie z.B von Friebe vertrieben wird. (Zur Montage auf Flugzeugzelle, mit 3 m Kabel und BNC-Stecker.Bestellnummer: 25.271). Grundsätzlich gilt bei dieser Art von Stab Antenne: Es ist eine lamda 1/4 Antenne. Die benötigen um einen optimalen Wirkungsgrad zu haben ein elektrisches Gegengewicht. Jetzt Theorie: Man stelle sich vor die Antenne wäre mittig auf einer quadratischen Aluplatte montiert. Dann müsste die Platte eine doppelt so grosse Kantenlänge haben wie die Antenne lang ist. Damit hätte sie den besten Wirkungsgrad. In der Praxis ist das aber nicht möglich, daher ist jede Einbausituation ein Kompromiss. Wenn man so eine Antenne isoliert auf dem Rumpfdeck anschraubt wirds eher schlecht funktionieren. Für den Platzrundenbereich vieleicht noch OK aber mehr sicher nicht. Daher ist die Lösung im inneren des Rumpfdecks entweder ein gebogenes Blech anbringen oder manchmal reichen sogar sternförmig angebrachte Kabel. Ich habe neulich einen Versuch gemacht mit selbstklebenden Kupferband im Rumpfdeck. Das hat gute Ergebnisse gebracht. Wohlgemerkt: Nicht als Antenne, sondern als Gegengewicht. Jeder Einbau sollte aber anschliessend mit einem Stehwellenmessgerät auf dessen Qualität geprüft werden, da nicht nur die Antenne eine Rolle spielt sondern auch die Qualität des Kabels und dessen Verlegung. Eine Interessante Alternative ist übrigens die Dipolantenne. Im Prinzip sind das einfach nur zwei Drähte die in der Mitte ein bischen Abstimmelektronik hat. Das hängt man einfach hinten in den Rumpf und fertig. So ein Ding wurde speziell für den Flugfunk entwickelt vom Jürgen Doneit an der Uni Heilbronn. Bei dem war ich als ich mein Avionik Lehrgang als Klasse5 Prüfer gemacht hab. Schau mal hier: Prof. Dr.-Ing. Jürgen Doneit dipol@doneit.de Tel.: 0160 8550286 Oder direkt bestellen, bei http://www.happypilot.de. Mehr Theorie zu dem Thema: http://www.miaplaza.de/all/details/Endli...gfunk?pos=42426
vielen Dank für die sehr informative Antwort, die Dipolantenne gefällt mir richtig gut, vielleicht funktioniert die ja auch schon wenn man sie nur hinter das Instrumentenbrett packt.
Hi Clemens, hinter dem I Brett ist nicht so ideal da die beiden strippen möglichst gestreckt sein müssen. Also zusammenknüddeln und irgendwo reinstecken geht nicht. Am I Brett ist meistens ja wirklich nicht viel Platz. Am ehesten und leichtesten ist tatsächlich das Rumpfdeck hinter dem Pilotensitz. Solltest du da nicht so gut rankommen, könnte auch ein Einbau an einer der seitlichen Formleisten funktionieren. Hab ich aber noch nicht probiert.
Diese "Doneit" Antenne ist eine, wenn überhaupt, geringfügig modifizierte Standard-Dipolantenne, diese besteht im Wesentlichen aus dem Stecker, zwei "Strippen" und einem Fetzen Schrumpfschlauch...ich würde mal behaupten, selbst wenn man den Preis unterbietet und die Antenne für 110€ verkauft, hat man abzüglich der Teile 105€ verdient. Der Gewinn gegenüber des Lambda-Viertel Strahlers beträgt kleiner 2-3dB, die Polarisationsverluste die aufgrund der horizontalen Montage im Flugzeug und der vertikalen Anordnung an der Bodenstation können dagegen 20dB betragen.
Mag sein, funktionieren tut die Antenne aber sehr gut!! Wir haben sie an der Rumpfunterseite außen aufgeklebt und die Reichweite des Funks ist jetzt besser als je zuvor.