Hallo Jan, zu deinen Fragen : >>>>>1. Bespannungsvorteil Da kann ich keinen wesentlichen Vorteil entdecken. Ich würde erwarten, dass das erforderliche Material schwerer, teurer und die Herstellung zeitaufwändiger wird. >>>>>2. Aerodynamisch besser Der aerodynamische Vorteil der relativ ebenen Beplankung bis zum Ende der dann beplankten Hilfsrippen geht eventuell verloren, wenn der Stoff nach der Beplankung mit einem relativ scharfen Knick wieder nach unten fällt. Oder du müsstest einen weichen Übergang von der Beplankung zum Stoff herstellen, was natürlich wiederum Material und Zeit erfordert. Und optisch ? >>>>>OK? Ähnliche Antwort, wie beim Motor: Das geht sicherlich nur zusammen mit Michael Platzer (wg. Kennblatt). Aber vielleicht ist es einen Versuch wert.....
Hmmmmm.... gute Argumenten hast du eingebracht. Ich habe die Kiebitz mit der Bucker Jungmann verglichen. Die hat die Vorkanten bis an der vordere Holm beplankt (auch wegen die Torsionsteifheit) und ist bedeutend schneller als die Kiebitz. Aber das kann auch mit das verwendete Profil zu tun haben. Und ja optisch finde ich es besser. Nur eine Geschmacksache.
>>>>Aber das kann auch mit das verwendete Profil zu tun haben.
Sehe ich auch so.Wenn ich es richtig weiß, dann hat die Bücker bei 7,4 m Spannweite pro Flügel vier Rippen mehr als der Kiebitz. Außerdem ist die Oberseite des Flügelprofils nicht so stark gewölbt wie beim Kiebitz. Aus diesen beiden Gründen würde ich vermuten, dass der Übergang von der Beplankung auf Stoff eine recht starke Kante bilden würde.
Aber vielleicht ließe sich das etwas verbessern, wenn die Schaumstoffrippen nicht mit der Beplankung enden, sondern noch weitere 250 mm über die Beplankung hinausragen und den Stoff dann gaaaanz vorsichtig nach unten "fallen" lassen. Das hätte den Vorteil, dass die Beplankung gestützt wird und der Stoff ebenfalls. Für diese Idee greift nun jedoch endgültig das Argument "mehr Gewicht"
Mein Hinweis auf die Optik bezog sich nur auf die "scharfe Kante". Ansonsten würde ich eine gut ausgebildete Nasenbeplankung auch vorziehen. Aber das klappt eben bei dem Kiebtzprofil nur mit wesentlich mehr Aufwand.....
PS: Je mehr ich darüber nachdenke, .......! Mal sehen
Leute, es ergeben sich durch eine Beplankung des Vorderflügels geänderte aerodynamische Eigenschaften. Praktisch würde ein erheblich dickeres Profil erzeugt, welches dann zwar einen größeren ca-Wert aufweist, aber auch damit verbunden einen größeren Widerstandsbeiwert. Aber wollt ihr denn noch langsamer fliegen? Im Grunde ist das Profil so, wie es sich nach der vollendeten Bespannung ausbildet ein Mischprofil mit einer durchschnittlich kleineren Wölbung als die einzelne Rippe aufweist. Das eigenmächtig zu verändern wäre töricht. Man ändert mit sowas auch die Berechnungsgrundlagen für die Zulassung ... Auch hinsichtlich der Gesamtmasse sehe ich das negativ. Auch wenn man dünnes Sperrholz verwenden würde, so müsste das erst einmal gleichmäßig aufgeklebt werden. Kleber wiegt auch! Und wenn das dann nicht 101%-ig gemacht wird, sieht es dann auch noch unschön aus. Meiner Meinung nach gehört der Flügel so zu unserem Flieger, wie er ist.