Genau denn hab ich auch, mir hat Michael gesagt der wäre zu klein und würde Probleme machen . Ich hab manchmal Aussetzer beim Fliegen und find einfach nicht den Fehler. Das Problem ist das der Fehler ganz sporadisch ist, es kann sein das 2-3std Ruhe ist und manchmal ist es nach dem Start ein paar mal hintereinander. Du hattest doch auch schon ein Aussetzer mit der neuen Zündung oder ?
Gruß Sebastian
Hallo Sebastian, Wann hat Michael Dir das gesagt? Die Ignatoren hat Michael empfohlen, beschafft und selbst eingebaut. Ich glaube - und wer ihn kennt der kann das bestätigen - wenn diese, die ich drin habe zu Kleinwägen, würde er mich nicht fliegen lassen bzw. Hätte diese nicht eingebaut. Möglicherweise sind das ja neu, die er als sicherer empfunden hat! Nach dem Umbau hatte ich keine Probleme für ca. 5 Std.. Dann hatte ich einen Flug bei 5 grad Außentemperatur und hoher Luftfeuchtigkeit, wie ich es unter diesen Bedingungen vorher noch nie hatte. Zusätzlich kommt noch, dass ich den Motor mit Vollgas 10min. belastet hatte. Die Aussetzer kamen auf 2500 Ft Höhe. Sie wäre wieder auf 1500 Ft weg! Michael und ich vermuteten die Ursache wo anders. Tatsächlich ist der Fehler nicht wieder aufgetaucht nach Wechsel des Luftfilters! Die Zündleitung vom Schalter zur Spule sollte min. 1,5 qm sein. Wenn man bedenkt, dass durch die Zündung der Motor jetzt ca. 200 Umdr. mehr dreht und ich so lange Vollgas hatte, kommt auch noch ein andere Aspekt in Betracht. Der Motor wird am Zylinderkopf so heiß, dass ich Ablagerungen auf den Zylindern früher entzünden als durch die Kerze. Die führt auch zu solchen Frühzündungen. Wenn Du den Zündpunkt per Hebel verstellen kannst, solltest Du bei Auftreten von solchen Zündaussetzern mal den Zündpunkt leicht in der Luft verstellen.
Hallo! Mir ist noch nicht ganz klar, von was ihr sprecht wenn ihr "zu klein" sagt? Ich möchte nicht die Funktion anzweifeln, aber ich möchte sie verstehen. In den zwei Ignitor-Teilen, also die zwei "Sensoren" (bei mir nur einer) steckt ein Hall-Sensor und ein Schalttransistor. Der Hall-Sensor ist ein Sensor, der durch ein Magnetfeld aktiviert wird. Manchmal ist es so, dass hinter dem Sensor ein Magnet ist, und das Magnetfeld somit durch eine vorbfliegendes magnetischen Material (eisenhaltig) verändert wird, so dass der Hall-Sensor ein Signal an den Schalttransistor gibt, der dann letztendlich den Strom von der Zündspule gegen Masse kurschließt (Strom fließt durch die Spule und beim Öffnen des Schalter wird die Hochspannung im Sekundärkreis erzeug). Die Ignitor-Zündung wird standardmäßig mit einem Ring geliefert in dem wohl mehrere Kobald-Magneten sind, die den Hallsensor aktivieren. Das bedeutet, dass bei dir die Zündung von den Nocken der Verteilerwelle aktiviert wird. Wenn diese ferritisch ist, dann kann das durchaus funktionieren, was mir aber ein Rätzel ist, ist die Genauigkeit. Da die Nocke ja nicht schlagartig den Abstand zum Sensor ändert, kann schon z.B. ein geringes Lagerspiel, den Zündzeitpunkt in Richtung früh oder spät verstellen, der Schließwinkel (die Zeit in der Strom durch die Zündspule fließt) kann dadurch auch verändert werden. Dabei wäre der Ring noch die geringste Fehlerquelle, eher die Elektronik, was auch zu der sicher sinvollen doppelten Ausführung geführt hat. Nicht zu vernachlässigen ist die Temperaturabhängigkeit des Hall-Effekts. Werde mal beim nächsten mal den Ring genauer anschauen und mal probieren ob das bei mir auch ohne diesen funktioniert. Bin mal gespannt.... Grüße Johann
- keine weiteren Schalter (Bsp. Haupschalter) zwischen den Anschlüssen für die Zündung verbaut sind - keine Stromverteilschienen o.ä verbaut sind - alle Kabel die vorgeschriebenen Querschnitte (1,5) haben.
Es geht darum so viele Fehlerquellen wie möglich zu eliminieren, optimal ist: Kabel von Batterie zum Zündschalter, zur Zündung und zurück zur Batterie und zwar auf direktem Weg.
Hallo Tolki Da haben wir uns falsch verstanden ich meinte den Luftfilter der ist angeblich zu klein. Das mit der Zündung verstellen hab ich Versucht das hatte nichts gebracht . Die Leitung ist bei mir 2x 1,5mm. Vergaservereisung kann es auch nicht sein da es auch beim Start und im Steigflug passiert. Kann es nicht sein das so Aussetzer durch den Aufbau bzw. der Form der Ansaugbrücke kommen.
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Zitat von kiebitz286Hallo Tolki Da haben wir uns falsch verstanden ich meinte den Luftfilter der ist angeblich zu klein. Das mit der Zündung verstellen hab ich Versucht das hatte nichts gebracht . Die Leitung ist bei mir 2x 1,5mm. Vergaservereisung kann es auch nicht sein da es auch beim Start und im Steigflug passiert. Kann es nicht sein das so Aussetzer durch den Aufbau bzw. der Form der Ansaugbrücke kommen.
Gruß Sebastian
Hallo Sebastian, Da habe ich Dich wirklich falsch verstanden. Also - mein Luftfilter ist aus Metall, hat einen Flanschdzrchmesser von 50mm, danach 62mm und verjüngt sich dann auf 40mm. Ich hatte den Luftfilter im Sommer mit Bremsenreiniger gereinigt - angeblich unbedenklich! Aber dazu gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Ich vermute, dass er durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Herbst nicht richtig funktionierte. Ein größerer Luftfilter ist nach Michael Platzer immer besser, jedoch muss dann auch der Vergaser neu eingestellt werden. Ich beobachte schon lange folgenden bei eBay: Werbung: http://www.ebay.de/itm/220707800565;jses...0565%26_rdc%3D1
Gruß Hans
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Zitat von Kitty_1Hallo! Mir ist noch nicht ganz klar, von was ihr sprecht wenn ihr "zu klein" sagt? Ich möchte nicht die Funktion anzweifeln, aber ich möchte sie verstehen. In den zwei Ignitor-Teilen, also die zwei "Sensoren" (bei mir nur einer) steckt ein Hall-Sensor und ein Schalttransistor. Der Hall-Sensor ist ein Sensor, der durch ein Magnetfeld aktiviert wird. Manchmal ist es so, dass hinter dem Sensor ein Magnet ist, und das Magnetfeld somit durch eine vorbfliegendes magnetischen Material (eisenhaltig) verändert wird, so dass der Hall-Sensor ein Signal an den Schalttransistor gibt, der dann letztendlich den Strom von der Zündspule gegen Masse kurschließt (Strom fließt durch die Spule und beim Öffnen des Schalter wird die Hochspannung im Sekundärkreis erzeug). Die Ignitor-Zündung wird standardmäßig mit einem Ring geliefert in dem wohl mehrere Kobald-Magneten sind, die den Hallsensor aktivieren. Das bedeutet, dass bei dir die Zündung von den Nocken der Verteilerwelle aktiviert wird. Wenn diese ferritisch ist, dann kann das durchaus funktionieren, was mir aber ein Rätzel ist, ist die Genauigkeit. Da die Nocke ja nicht schlagartig den Abstand zum Sensor ändert, kann schon z.B. ein geringes Lagerspiel, den Zündzeitpunkt in Richtung früh oder spät verstellen, der Schließwinkel (die Zeit in der Strom durch die Zündspule fließt) kann dadurch auch verändert werden. Dabei wäre der Ring noch die geringste Fehlerquelle, eher die Elektronik, was auch zu der sicher sinvollen doppelten Ausführung geführt hat. Nicht zu vernachlässigen ist die Temperaturabhängigkeit des Hall-Effekts. Werde mal beim nächsten mal den Ring genauer anschauen und mal probieren ob das bei mir auch ohne diesen funktioniert. Bin mal gespannt.... Grüße Johann
Hallo Johann, Die Zündung ist von Michael Platzer umgebaut und kein Eigenbau oder Fremdprodukt. Wer Michael kennt, der kann mir sicherlich bestätigen, dass er keine unsicher oder unzuverlässige Produkte zur Verwendung frei gibt, bzw. diese austesten lässt. Damit es zu diesem heiklen Thema kein "Wildwuchs" gibt, hat er mich gebeten, keine weiteren technischen Details zur Zündung bekannt zu geben - was ich aus respektiere!
ZitatHeute war mein letzter Flug mit der mechanischen Zündung beim Nissan! Ich habe die Zündung ausgebaut und dann geht sie ab zum Platzer. Platzer bietet 2 neue Zündungsvarianten an: 1) Doppel Elektronisch 2) Elektronisch und Mechanisch mit dem verstärten Zündkontakt.
Ich habe mich für 1) entschieden und werde über meine Erfahrungen berichten, sobald ich die Zündung wieder eingebaut habe und das Wetter zum Fliegen noch mitspielt!