Das mit dem reichlich Nachlauf geben stimmt so nicht. Der Nachlauf bestimmt die Rückstellkraft des Rades in seine Ausgangsposition. Wenn der Nachlauf zu groß gewählt wird, werden für kleine Korrekturen in der Lenkung große Kräfte benötigt. Wenn dann bei Seitenwind eine Korrektur vorgenommen werden muss und in der Ansteuergabel eine Feder vorhanden ist, muss ein sehr langer Weg im Seitenruder getreten werden. Dieses kann dann bei der Rückstellung des Rades als Gegenreaktion ein Übersteuern bzw. Flattern zur Folge haben.
Hallo Andre, offensichtlich hast du die Abflachungen an den Pylonrohren kalt erstellt, für die dickwandigen Radachsen wirst du ohnehin Azetylen/Sauerstoff zum Erwärmen benötigen, ich habe alle Abflachungen warm mithilfe der abgebildeten einfachen Druckstücke erstellt, wenn du einen Schweißer benötigst der wirklich gut schweißen kann (siehe Beispielfoto) kann ich vermitteln Gruß von der 388, Torsten |addpics|dn5-22-c039.jpg,dn5-23-c9a9.jpg,dn5-24-e059.jpg,dn5-25-cce7.jpg,dn5-26-b0c3.jpg,dn5-27-be6b.jpg|/addpics|
Zum Spornfahrwerk: ich hab den Nachlauf nach Plan gebaut. Die Anlenkung erfolgt mit einer Gabel nach hinten zum Seitenruder( mit zusätzlicher Vertärkungsrippe für die Krafteinleitung). Für den Längenausgleich durch die verschiedenen Drehachsen und um seitliche Schläge von der Seitenruderstruktur fern zu halten ist eine Zugfeder zwischen Gabel und Ruder verbaut. Das funktioniert bestens! (und das seit 600h ohne Nacharbeit oder Optimierung) Bei uns in Jesenwang gibt es nur eine Asphaltbahn und gerade hier zeigt sich, ob ein Fahrwerk gut eingestellt ist. Auf Gras kann man mit fast allem landen
Soo es sind eine Hilfswerkzeuge entstanden und die Leitwerksrohre sind fertig gebogen. Ist nicht so einfach wie es anfangs aussah.|addpics|4bd-9-33ca.jpg|/addpics|
Es ist mal wieder etwas vorwärts gegangen, beide Höhenleitwerke sind bis auf die Bohrungen an der Wurzel fertig. Als nächstes sind die Ruder drann. Beim Seitenruder habe ich gelesen, soll man über das Verspannungsseil eine "Aufbiegung" von einigen Millimetern einstellen da die Bespannung es wieder zurückzieht. Macht man das beim Höhenruder auch? Ich möchte die Spaltmasse zwichen den Rudern und Leitwerken recht klein halten deswegen wäre es besonders wichtig dass nach dem Bespannen noch alles passt.
Biplane81
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Hallo Andre, auf deine Frage wegen Bearbeitung der Ruderflächen hatte ich dir einige meiner Beschreibungen + Fotos zugeschickt.. Auf meine Nachfrage, ob diese Infos angekommen sind, habe ich keine Rückmeldung erhalten. Könntest du mir kurz Bestätigung geben, wenn du die Mails bekommen hast. Ansonsten müsstest du dich nochmals bei mir melden.
Viele Grüße Wilfried D-MLBW Theoretisch besteht kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis... ...praktisch schon !
Ich bin gerade dabei die Rumpseitenteile zu bauen und habe die ersten Versuche gemacht Knotenbleche zu "biegen". Mit dem Ergebnis bin ich allerdings nicht zufrieden. Die Bleche liegen am 28er Rohr nicht gut an und dort wo das Rundeisen beim Biegen auf lag habe ich Macken (wenn auch nur leichte).
Gibt es eine Alternative zu dem im Plan gezeichnetem Werkzeug? Wie habt Ihr das gelöst?
falls Du die Seitenteile noch nicht zusammengebaut hast - mach' vorher die Lochverstärkungen für den Motorträger in die vorderen Knotenbleche! Danach kommt man da deutlich schwerer dran!
Bei allen Verstärkungen erst eine Seite fertig geformt, und dann durchgesteckt und anschließend die zweite Seite geformt. Das halbiert schon mal die Wahrscheinlichkeit, dass man beim Aufbördeln der Verstärkung daneben haut, und etwas kaputtmacht...
Wichtig bei den Lochverstärkungen: 1. sauber entgratetete Ränder des Rohrs, das zur Verstärkung werden soll. Wenn da noch Kanten und Grate übrig sind, dann reißt das Rohr gerne beim Aufbördeln 2. stabile und nicht federnde Unterlage. Wir haben die ersten Verstärkungen in der Helling, einer eigentlich recht stabilen Werkbank, eingebaut. War ne Quälerei. Später dann das zu verstärkende Teil auf ein dünnes Flachstahl-Reststück auf den Betonboden gelegt. Da federt nix, das geht deutlich besser!