soo der Rumpf steht soweit und nun geht es an die Einbauten. Die Knüppelsteuerung (Stahlteile) sind auch beim Schweißer. Allerdings breche ich mir an den Knüppelsteuerungslagern (die Blechteile welche um die 20er Rumpfquerrohre gehen) ein bisschen die Flossen. Ich habe versucht die Bleche um einen 20er Rundstahl zu biegen mit mäßigem Erfolg. Wie habt Ihr das gemacht? Ist es in guter Qualität möglich, ohne vorher Stunden lang ein Werkzeug für 2 Teile zu bauen?
Hallo Andre, auch die Bleche kannst du lösungsglühen, dann sollte das Blech leichter und gleichmäßiger zu verformen sein. du mußt halt probieren wieweit das Blech wieder auffedert, der Biegedorndurchmesser muß natürlich etwas klein sein. Für diese beiden Bleche habe ich mir ein Gesenk gebaut, kann ich dir auch ausleihen wenn du so mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist Gruß Torsten|addpics|dn5-2j-0708.jpg,dn5-2k-64d5.jpg,dn5-2l-7ad0.jpg|/addpics|
Da man im Moment nicht wirklich rauskommt ..... habe ich mich mal mit der Höhenrudertrimmung beschäftigt.
Was haltet Ihr davon und wie viel Grad Ausschlag macht Sinn? Das Trimmruder ist aus Schaum und soll noch beschichtet werden.|addpics|4bd-e-98c1.jpg,4bd-f-6f92.jpg|/addpics|
Servus Andre, Schaut gut aus, Deine Servobefestigung! Trimmung ist m.E. absolut sinnvoll. Je nach Gasstellung und Beladung (da geht auch der Tankinhalt ein - und somit der Spritverbrauch!!) hast Du doch nicht ganz unerhebliche Lastigkeitsänderungen. Ich baue bei mir (S/N 175) auch gerade eine Trimmung ein (auch mit Fernsteuerservo). Ich denke, Ausschläge von mehr als 30° am Trimmruder bringen nichts, das macht die Strömung nicht mit. Du wirst halt für einen bestimmten Flugzustand den Vogel mal grund-einstellen (sowohl Schwerpunkt als auch Ruderausschläge), und die Änderungen die sich dann im Flug ergeben, die kannst Du wegtrimmen.
Im Südwesten Schläfrig-Holsteins (ca. 10 km nördlich von EDHE), Homebase EDHF
Hallo Andre,
ich möchte Dich nicht verunsichern aber bin in einem anderen Forum (lowandslo.de) auf einen Thread ("Carbon und Aluminium") gestoßen, der sich mit Kontaktkorrosion zwischen Alu und Kohlefaser (!) befasst. Das solltest Du Dir zumindest mal durchlesen, wenn ich die schwatte Schubstange richtig als Carbonrohr interpretiere.
Hallo an alle Bastler - haben ja schön Zeit dazu - jetzt, wo wir bei DEM Wetter leider gegrounded sind... Der Einwand Alu-Carbon und galvanisches Element stimmt. Gerade die Potentialdifferenz von Alu und Graphit ist recht hoch. Allerdings sind wir hier nicht im Automobilbau, bei dem salzhaltiges Wasser das entsprechend korrosionauslösende Medium liefert. An den Nieten setzen wir ja auch Mastinox ein. Da glaube ich, dass es hier eingesetzt ebenso seinen Zweck erfüllen sollte.
Durch die aufwändige Mechanik bringst du natürlich viel Masse ins Heck. Das wollte ich damals beim Bau vermeiden, denn ich wusste zum damaligen Zeitpunkt ja nicht, ob der Flieger mal Kopf- oder eher Schwanzlastig wird. Meine Type B13 mit UL-Power ist, wie so viele andere Flieger eher Kopflastig geraten. Ein Trost: Das lässt sich besser mit Blei wegtrimmen, als Kopflastigkeit.
Damit wären wir beim Thema Trimmung. Ein gut ausgetrimmter Flieger sollte ein neutrales Trimmruder bei normaler Beladung aufweisen. Man kann allein durch das Trimmruder oder eine Bügelkante zwar eine Menge Kraft vom Knüppel nehmen, aber ein großer Ausschlag "von Anfang an" sollte tunlichst vermieden werden. Beispiel mein Kiebitz mit recht großer Kopflastigkeit. Wenn vollgetankt und Passagier ohne Gepäck an Bord und ich bei 85 kg mit 1,91 m ja nicht zu fett bescherte mir ein extrem besch... Flug- und Landeverhalten. Der Flieger ließ sich quasi gar nicht mehr abfangen.
Alle Piloten haben großen Respekt vor einem zu weit hinten liegenden Schwerpunkt - doch den braucht man beim Kiebitz eigentlich gar nicht zu haben. Der Schwerpunktbereich ist erstens recht groß und warum sollte man nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen? Also habe ich mir den Wägeplan einmal vorgenommen und die "ungünstigste Beladungssituation" herausgegriffen: Ich mit maximaler Kleidung - oder besser die maximal zulässige Beladung auf dem Pilotensitz, denn die Grafik auf dem Wägeblatt ist ja damit gerechnet - Tank quasi leer - kein Copilot und auch das Gepäckfach mit 20 kg beladen. Alle Hebellängen geckeckt - Flugzeug in Fluglage, was hinten mehr als zwei Malerböcke erfordert und dann gewogen. Für diesen Fall konnte ich hinten immer noch über 3 kg Blei reinpacken. (Nicht einfach nachmachen, sondern jeder für sich bestimmen) Das Ergebnis: Der Flieger fliegt vollkommen anders - WESENTLICH besser! Lässt sich durch meine Stellmotorgetriebene Knüppelfedertrimmung exakt für die jeweilige Beladung austrimmen. Klar: Je schwerer das Heck, desto weniger zusätzlichen Abtrieb muss ich am Höhenruder erzeugen. Aber alles bitte innerhalb der Grenzen... Den gesparten Abtrieb muss ich mit der Haupttragfläche nicht mehr als zusätzlichen Auftrieb erzeugen. Dadurch weniger Anstellwinkel und damit bessere Flugleistungen. Sorry, wenn ich hier etwas abgedriftet bin - aber ich war gerade so im Fluss ;- )
soweit ich mich entsinnen kann, sind es keine Popnieten, mit denen du die Laschen aufsetzt, sondern Vollniete. Steht auch mit Vollnieten im Plan. Da das Rohr mit den Beschlägen mittels Sattelscheiben auf die Rompfholme aufgesetzt wird, du aber dort Höhendifferenzen je nach verwendeten Sattelscheiben haben kannst, ist es am sinnvollsten den Rumpf in Wasserlinie auszurichten und die ganze Einheit dann mit der Wasserwaage in Position zu bringen. Erst dann die hinteren Trägerbleche aufsetzen.
@ Lutz2 das stimmt, im Plan sind 2 Vollniete gezeichnet. Michael Platzer hat diese Version mit 3 Zugniete genehmigt, hatte vorher mit Ihm telefoniert
Ist in den Plänen irgendwo vermerkt was für ein Bolzen vorne zwichen Rumpfgurt und Höhenleitwerk soll (5mm oder 6mm) ich hab nichts gefunden bis auf das die Bohrungen 5mm sein sollen.
das ist ja bei mir schon etwas länger her, aber ich meine mich zu erinnern, dass ich die Stiele schon fertig hatte und dann im Rohbau , sprich: Rumpf und Flächen ausgerichtet und montiert, die Stiele mitsamt der Beschläge eingespannt und verbohrt habe. Es ist aber auch möglich die Aufnahmebleche an einen Dummy-Stiel zu schrauben und diesen dann im entsprechenden Winkel aufzuklemmen und zu verbohren.