habe im Flug bei hoher Drehzahl (ca. über 1700 1/min) teilweise krasse Funkstörungen, wenn ich Funksprüche aufnehme (Empfang). Wenn ich Gas rausnehme, sind die eher marginal vorhanden. Dann verstehe ich auch, was man mir mitteilen möchte. Aber kurz nach dem Start, wenn man mir z.B. die Startzeit mitteilt, verstehe ich kaum was... Im Grunde höre ich das Knacken meiner eigenen Zündung. Habe UL260i Boxer mit elektronischer Zündung und Benzineinspritzung. Serienmäßige Kerzenstecker, ebenso serienmäßige Zündkabel. Funkgerär ATR500 mit originalem Kabelbaum für Intercom.
Nun habe ich ehrlich gesagt keine große Lust, die gesamte Verkabelung auseinanderzureißen. Was taugt zur Entstörung des oben beschriebenen "Vollgas-Symptoms"? Wer hat da Erfahrung?
Moin, Moin, benutzt du zufällig eine 12V/USB-Adapter in einer 12V-Steckdose? Bei mir war das der Grund für massive Störungen im Funk, habe das Ding ausgetauscht und jetzt funzt alles! Grüße Christian
Zitat von flieger347 im Beitrag #2Moin, Moin, benutzt du zufällig eine 12V/USB-Adapter in einer 12V-Steckdose? Bei mir war das der Grund für massive Störungen im Funk, habe das Ding ausgetauscht und jetzt funzt alles! Grüße Christian
ausgetauscht gegen was? Hast du eine Typbezeichnung?
Yo - ne 12V-Steckdose hab ich für mein Navi ..... und natürlich auch einen Adapter zum Anschließen. ...also die mal abschalten. Danke für den Tipp. Werde ich am WE mal ausprobieren.
sag dann bitte mal Bescheid. Würde mich auch interessieren! Ich habe mir eine Stromversorgung für mein Activ-Headset eingebaut, dass bis 2500 Umdrehungen (Nissan) reibungslos funktioniert. Alles was darüber ist habe ich alle 2 Sekunden richtige Aussetzer.
Gruß Andy
Ein guter Anfang braucht Begeisterung, ein gutes Ende Disziplin.
habe noch einmal in einem anderen Forum einen Hinweis gefunden: USB Adapter erzeugen die erforderlichen 5V durch schnelles Ein-und Ausschalten der 12-14V des Bordnetzes. Weiterhin habe ich in einem Funkamateurblog Entstörhinweise mittels Ferriten gefunden. http://www.dg0sa.de/acdcferrit.pdf Das klingt sehr einleuchtend. Und man muss ja nicht nur das USB-Kabel "wickeln", sondern auch das Zuleitungskabel der Funke... so - und jetzt wird erstmal gebastelt und danach gibt es Info, ob das alles auch in der Praxis funktioniert...
Moin Rainer, ich schaue am Wochenende nach, ist ein Standard-USB-Adapter mit einem Ausgang, ich wollte den aber gegen einen mit 2 Ausgängen ersetzen und hatte praktisch keinen Funk mehr. Melde mich dann! Grüße Christian
Das Problem mit Funkstörungen durch den 12V/USB-Adapter hatte ich in der Dimona auch schon einmal. Allerdings waren die Störungen nicht von der Motordrehzahl, sondern von dem Ladezustand des angeschlossenen Handys abhängig.
Nach Deiner ursprünglichen Fehlerbeschreibung halte ich den USB-Adapter eher nicht für die Störquelle. Sollte ja leicht zu prüfen sein. Wenn mit abgezogenem / abgeklemmtem Adapter die Störungen immer noch da sind, liegt’s wahrscheinlich eher am Laderegler, der Einspritzanlage, etc.
In diesem Fall gibt es, vereinfacht gesagt, zwei Wege wie die Störungen zu Deinen Ohren kommen: Entweder leitungsgeführt, über den gemeinsamen Stromanschluss von Motor-Elektronik und Funkgerät, oder feldgebunden über Einkopplung auf die Versorgungsleitungen, die Funkantenne, die Kopfhörer-Anschlusskabel, etc.
Für die weitere Ursachenforschung wäre es gut, wenn Du temporär den Funk auf eine eigene Batterie legen könntest. Sind die Störungen dann weg, kannst Du entweder die Ursachen Richtung Motor weiter untersuchen, oder die Auswirkungen mit Ferriten, Varistoren, Kondensatoren, etc. dämpfen.
Wenn die Störungen dann immer noch da sind, lohnt sich eventuell ein Blick auf die Verlegung der Kabel, die Schirmung der Kabelbäume, die Ground-Plane der Antenne,…
So - die ersten Tests habe ich durch: Ferritring um die Stromzuleitungen bzw. Plus- und Minuskabel spiegelverkehrt um den Drosselring gewickelt. Das dann direkt vor dem Eingang ins Funkgerät. Bringt aber nur bedingt etwas.
Dann habe ich ja glücklicherweise einen Schalter, mit dem ich die 12V-Steckdose direkt abschalten kann. Also auf externen Funkverkehr gewartet und dann ein- und ausgeschaltet. Daran liegt es auch nicht.
Nächste Aktion wird sein: Geschirmte Zündkerzenstecker einbauen. 8 x 7,- = 56 EUR... Taschengeld für dieses Wochenende wieder futsch ;- )
Hallo, Hatte ein ähnliches Problem mit einem 12V Zigarettenanzünder-USB-Wandler einer an sich renomierten Firma (Hama). Das Ding hat in der Vereins-C42 nichts als Störungen produziert (sobald via USB-Kabel Strom entnommen wurde - ohne Verbraucher keine Probleme). hatte das teil dann auch mal im Auto ausprobiert: Radio-Empfang war gestört. Ein ähnlicher Adapter einer anderen Marke (weiß leider nicht welche Marke ... ) funktioniert in der C42 ohne ein einziges Störgeräusch... Eine andere Möglichkeit ist, das Funkgerät und ggf. die andere Avionik über einen Entstörfilter zu versorgen, wie er z.B. von einem großen Elektronik-Versand mit C für hochwertige Kfz-Hifi-Anlagen empfohlen wird... Aber das kostet auch paar Euronen ... und ist nicht gerade leicht!