Hallo Allerseits, und sorry für die lange Sendepause ... Ich habe vorletztes Jahr bei der D-MWDI ein komplett neues Fahrwerk gebaut ... Die Maschine lag dabei über einen längeren Zeitraum auf Böcken: Je einen Bock mit ca. 10 cm breiter Auflagefläche (je breiter desto besser), Länge größer als die Profiltiefe. Darauf je eine dicke, weiche Auflage (Matraze, Schaumstoff o.ä.). Die Böcke parallel zum Rumpf, etwa in dem Bereich, in dem sich die verstärkten Rippen der Auftritte befinden. Bei mir hatte das ohne Schäden an den Flächen funktioniert ...
Nachtrag: Aus eigener übler Erfahrung: Der Sporn war dabei so RUNTERGEBUNDEN, dass im Prinzip die beiden Holmrohre der Fläche mehr oder weniger gleichmässig auf den Böcken (bzw. den Polstern) aufgelegen sind ... Abhängig von der Schwerpunktslage hat der Kiebitz eine mehr oder weniger große Tendenz über das vordere Holmrohr "abzurollen" ...
Hallo, danke Euch allen. Wir haben mit Michael Platzer telefoniert, er hat uns mitgeteilt, das es möglich ist unter dem hinteren Flächenholm/Rohr den Kiebitz aufzubocken. Am Sporn anheben und dann den Bock unter das Holmrohr setzen, mit dem Hebel dann den Kiebitz anheben/ausheben, bis das Fahrwerk frei ist.
Die idee unter den Stielen find ich auch ganz Interessant. Müssen wir mal ansehen.
Wir haben zwei Winkel an den unteren Schrauben vom Motorträger verschraubt. Diese wurden auf einen passenden Holzbock geschraubt. Danach haben wir die Luft abgelassen und das Fahrwerk weggebaut. Der Holzbock war wie ein klassischer Sägebock aufgebaut.
anbei habe ich Bilder welche die Lagerung und Fixierung zeigen. Nachdem wir mit Michael Platzer gesprochen hatten, haben wie unseren Kiebitz so aufgebockt wie er es beschrieben hatte. Funktioniert bestens und beschädigungsfrei. Wichtig ist dabei nur, das die Unterlage zwischen dem hinteren Holmrohr und dem Auflagebock stabil ist aber auch etwas flexibel damit die Farbe/Bespannung nicht beschädigt wird. Wir hatten festes Styrodur genommen. Vorgehensweise ist wie folgt: Bevor wir begonnen hatten, haben wir die Höhe zwischen hinterem Holmrohr und Boden gemessen, in waagerechter Lage der Flugzeug-Längsachse um die Bockhöhe zu ermitteln. Am Sporn anheben bis der Unterstellbock unter das hintere Holmrohr passt. Dann die Unterlagen sauber positionieren, lieber mehrfach prüfen auf Lage und Sitz. Dann am Höhenleitwerk den Kiebitz über den Bock "ausheben". Darauf achten das der Bock sauber steht. Wenn das passt, eine Fixierung besorgen/machen/bauen, mit welcher am Sporn dann der Kiebitz nach unten gespannt werden kann.
Unser Kiebitz war sehr gut und stabil gestanden für die weiteren Arbeiten, welche dann folgten. Siehe auch die Bilder.
Gruß Armin und Jonas -- Wir hatten ein Hebegestell eines Segelflugzeugs genommen und zusätzlich beschwert. Hat sehr gut funktioniert. -- Bitte nicht wundern wenn das "ausheben" schwer geht, der Hebel ist nicht zu lang. Wir - mein Sohn und ich - waren ganz "nett" drangehangen... -- Was auch hilfreich ist, mittels Spanngurten mit Ratschenfunktion dann alles final nach unten spannen.
Armin
hat folgende Bilder an diesen Beitrag angehängt
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