wir hoffen Ihr könnt uns helfen. Wir haben heute einen Kiebitz angesehen bei dem wir uns nicht sicher sind welches Fahrwerk er hat. Also das "große" oder das "leichte", lt Aussage des Besitzers sei das Fahrwerk bei Dallach in Heubach auf 450 KG Last umgebaut worden. Anbei die Bilder zur Ansicht. Danke schonmal im voraus.
Hallo! Wenn man die Bilder sieht dann ist alles sehr zerbrechlich. Das gleiche Spornrad hatte ich schon 1993 am Kiebitz. Auch eine Querverstrebung an der vorderen Aufnahme fehlt. Laut Bilder glaube ich nicht das Es für 450 KG zugelassen ist. In der Kiebitzliste steht meine TEL-Nummer kann wenn Du möchtest gerne ein paar Bilder per Ap schicken wie mein Fahrwerk aussieht.
Also die Spornradaufhängung ist uralt. Kann ich nicht glauben, dass die 450 kg haben soll. In den Plänen kann man die manchmal noch klein abgebildet sehen (in Übersichtszeichnungen), aber die 450-er hat definitiv ein anderes Aussehen. Auch das Hauptfahrwerk ist irgendwas selbst gefrickeltes. Entspricht so gar nicht dem, was man kennt. Wenn du mich fragst: Ich würde von diesem Objekt die Finger lassen.
danke für Eure Aussagen und Bernd, danke für die Bilder. Wir werden das Fahrwerk umbauen, habe schon mit Michael Platzer telefoniert deswegen. Da wir ja parallel noch die Baunummer 410 haben werden dieses Fahrwerk nehmen bzw. anpassen.
wir werden das Fahrwerk nun umbauen. Kann uns jemand beschreiben oder mitteilen wie man einen Kiebitz "aufbockt". An welchen Stellen geht das am besten ? Gruß Armin und Jonas
Servus Armin und Jonas, Euer Fahrwerk ist definitiv die uralt-300 kg Variante ... der Kunststoffstab, der das Spornrad hält ist typisch... Aufbocken: im vorderen Bereich sind die beiden Fahrwerksaufnahmen geeignet. Dort hatten wir bei unserem Kiebitz einen Stahlwinkel (etwa 40*40, 3mm stark) quer über die beiden vorderen Beschläge gelegt und dann dieses Winkelprofil hochgebockt ... ist ziemlich wackelig, aber es geht - zumindest solange bis das Fahrwerk drunten ist und man "g'scheit sichern" kann. Hinten empfiehlt sich ein stabilerer Holzbock mit Schaumstoffauflage, so gestellt dass der Rumpf im Bereich eines der Fachwerkknoten aufliegt. Alternative Möglichkeit, falls Ihr einen Deckenkran habt: so, wie ein Kiebitz an die Decke gehängt wird ... 2 Hebezeug-Gurte um die beiden vorderen, mittigen Streben, und am Schwanz "in geeigneter Position" ein weitere Hebezeug-Schlaufe ... hab ich allerdings selber noch nnicht ausprobiert, obwohl ich einen Kran und einen passenden "Galgen" zum Einhängen der Hebezeuggurte hätte ...
danke für die Info. Das mit dem Fahrwerk hatten wir schon vemutet, zumindest ist der Sporn der alte. Es scheint als wäre das Hauptfahrwerk mal überarbeitet worden - allerdings nicht auf die 450kg Variante. Kurz zum Verständniß: Wenn man das Hauptfahrwerk umbaut, nimmt man die vorderen Rohre raus -bzw sägt diese ab um dann den Winkel zu setzen ? Dann baut man den hinteren Beschlag ab und genauso erfolgt der Einbau dann in umgekehrter Reihenfolge
Servus Armin, Ich habe vorletzten Winter ein neues Fahrwerk gebaut: das komplette alte Fahrwerk raus, und mit neuem Material ein komplett neues gebaut. Ist vmtl. der geringere Aufwand als am vorhandenen Fahrwerk einzelne Teile umzuarbeiten (abgesehen davon, dass man dann mit Sicherheit weiß, welches Material verwendet wurde ...). Schau hier im Forum nach, oder auch auf den diversen Kiebitz-HP's, es gibt einige schöne Bilder und Beschreibungen zum Fahrwerksbau und speziell zum korrekten Einrichten zum Heften der einzelnen Rohrverbindungen. Grüße Klaus
Danke für Eure Hilfestellungen. @ Klaus: vielleicht war das Mißverständlich... wenn ich das Fahrwerk wechseln möchte, wo bocke ich den Kiebitz auf damit das Fahrwerk getauscht werden kann, mal abgesehen von der Möglichkeit den Kiebitz aufzuhängen. Gruß Armin und Jonas
wir kommen nochmal mit der Frage ... wenn ich das Fahrwerk wechseln möchte, wo bocke ich den Kiebitz auf damit das Fahrwerk getauscht werden kann, mal abgesehen von der Möglichkeit den Kiebitz aufzuhängen.
Kann uns das jemand beantworten ? Gruß Armin und Jonas
Im Südwesten Schläfrig-Holsteins (ca. 10 km nördlich von EDHE), Homebase EDHF
Hallo zusammen,
da ich bei meinem Kiebitz demnächst mal die Fahrwerksgummis wechseln möchte, hänge ich mich hier mal mit dran. Das ist das generelle Problem derjenigen, die wie ich den Kiebitz gebraucht gekauft haben, dass solche Infos schlicht nicht vorhanden sind und wir auf das Forum angewiesen sind. Kann man einfach abgepolsterte Böcke unter die Tragflächen schieben oder drückt man sich die Bespannung ein?
Moin alle zusammen, @ Armin, was habt ihr den für einen Motor, ich fliege Nissan, wenn ich meinen Flieger aufbocken müßte würde ich das vorne wahrscheinlich am Motorträger machen, da ist bei mir genug Platz um da nen Riegel mit evtl. Verklotzung zu positionieren, hinten einfach ein Schaumstoff-Auflager machen, ist ja hinten nicht so schwer. Grüße Christian D-MCSK