Hallo, wir haben unseren Kiebitz ( D-MULJ ) mit einem LiFePo 4 Akku ausgerüstet, der Akku wiegt knapp 1000 Gr. gegenüber 6000 Gr. für den alten Akku. Im Winter wird noch eine neue Akkuhalterung aus CFK gebaut, das dürfte noch einige Gramm bringen.
wir haben den Akku seit 20 Flugstunden eingebaut, in einer Savge bei uns am Platz ist er schon einige Monate und funktioniert super. Die Beratung bei Aeroakku ist super und sehr kompetent.
gibt es auch einige Varianten, eine halte ich als sehr gute Alternative für die Nissanflieger als Backup, die kleine 12 V Batterie wiegt nur 600 Gramm. Thorsten Döring hat letztes Jahr schon so eine am Sauer 2,1L ausprobiert, geht ohne Probleme, ebenso fliegt einer bei uns eine in der Comet (912 S)
Ich hab auch eine für den Sternmotor aber noch nicht ausprobiert.
Gibt`s denn schon Langzeiterfahrungen mit den Dingern?
Meines Wissens haben ja Akkus auf Lithium-Polymer-Basis eine im Vergleich zu Bleiakkus recht begrenzte Lebensdauer. Eines der Kriterien ist, wenn ich mich recht erinnere, das Erreichen der 80% Kapazitätsgrenze. Reagieren LiFePo-Akkus ähnlich unfreundlich (explosionsartiges Platzen) auf falsche Ladung wie Li-Io-Akkus? Was passiert bei einer eventuellen unpassenden Ladung aufgrund Reglerdefekt, schlechter Masse o.ä.?
Für mich steht auch mal irgendwann demnächst eine neue Batterie an, aber Bleiakku + 5kg abnehmen ist eine finanziell attraktive Alternative
Hi Peter 8 Jahre ? Na das wär ja klasse. Hab in den letzten 8 Jahren in der METH mindestens 3 herkömmliche Batterien verschlissen. Ich hab mir jetzt auch ein LiFePo bestellt. Zwar sauteuer aber rund 5 kg gewichtsersparnis sind einfach zu verlockend. Mit meiner Diät hats ja bisher nicht so ganz geklappt, da muss jetzt wenigstens das Portemonaie abnehmen. Mein Motor ist jetzt auch fertig und wenn die Batterie bald kommt und kein Dauerregen ist, wird kommende Woche das erste mal angelassen. Ich meld mich dann. Viele Grüsse Jens
die links funktionieren leider nicht. Habt Ihr mal die exakten Daten? Bräuchte was Leichtes für meinen Kiebitz mit 2,1 l Sauer. Die engebaute Batterie hat zuletzt nach 3 Wochen Stillstand und niedrigen Aussentemperaturen nicht richtig durchgezogen. ist dann nur mit Starthilfe angesprungen.
Ich überlege auch, meine 5 Jahre ältere Bleibatterie gegen eine LiFe Betterie aus zu tauschen. Bei meine Suche bin ich auf LiFe Batterien gestoßen, die etwas Gleichheitszeichen wie meine Bleibatterie sind und nur die Hälfte wigen, jedoch eine Kapazität von 17Ah haben, oder Eure Vorschläge mit einer Kapazität von 5Ah! Frage: wenn 5Ah ausreichen, warum fliegen wir bislang mit so schweren 7kg Bleiakkus, denn es gab auch vorher schon leichtere Bleiakkus mit weniger Kapazität!
ich hab mir sagen lassen, dass die Bleiakkus nie die angegebene Leistung haben, also ein 15 AH Akku hat in Wirklichkeit nur ca. 11 AH, die LifePo kannst du bis zum Schluß voll belasten, das hat den Nachteil, dass der Flieger vom Ein- aufs Andere Mal einfach nicht mehr durchdreht, das langsame "schwächer" werden, was uns ja ankündigt, dass demnächst Ende ist, fehlt dann ganz, umgedreht, hat so der Akku "mehr" Leistung, auch wenn die Amperstunden niedriger sind.
wollte auch mal meine Erfahrungen zum Thema LiFePo einstellen und noch ein paar Anmerkungen machen. Ich fliege eine 8 Ah von Aeroakku, 1.100gr - ein Akku mit identischen Daten gibts auch bei Polo-Motorrad für ca. 120,-€ nur der Deckel ist blau statt grün ... Haltbarkeit? Der Akku funktioniert, bei Außentemperaturen um 6° mache ich mal für ca. 3-4 min das Funkgerät an (schwacher Verbraucher), die Kristalle sind dann wieder "geordnet" und der Anlasser zieht gut durch (vor dem Anlassen natürlich Funkgerät wieder ausmachen!) Im Normalbetrieb liefert der Laderegler den Michael Platzer verbaut ca. 14-14,2 V max. Die LifePo sind bei 14,4 V zu 100% voll, werden also hier nie zu 100% geladen - also auch nicht überladen. Wichtig ist, die LifePo niemals mit einem konventionellen Schnelladegerät für Bleiakkus aufzuladen! Aufgrund einer anderen Spannungskennlinie erkennt das Ladegerät nicht, wenn das Akku voll ist und "gibt munter Gas" - das Akku ist dann nach zweimaligem Laden bereits zerstört. Ich lade daher nur mit einem LifePo-Ladegerät nach - gibts im Modellbau in großer Auswahl. (Nachladen war erforderlich, da die Sicherung am Laderegler gefallen war). Damit sind wir bei dem aus meiner Sicht wirklichen Nachteil dieser Akkus: wenn sie kaputt gehen/sind tun sie das mit einem schlagartigen Spannungsabfall, der sich nicht wie bei Bleiakkus mit schwachem Startverhalten ankündigen muss. Der Motor steht. Eine Alternative könnte folgendermaßen aussehen: 1 Starter/Hauptbatterie LifePo 8 Ah, 1.100gr. + 1 Backup LifePo 4,6 Ah, 800gr mit einem Sterling Pro Split R Ladestromverteiler verschaltet. Summe ca. 2,4 Kg - Gewichtsvorteil immer noch ca. 4 kg. Dieser verhindert auch im Falle eines Akkuausfalls einen Motorstillstand. Was passiert aber, wenn diese Platine aussteigt - Brandgefahr ??
wollte auch mal meine Erfahrungen zum Thema LiFePo einstellen und noch ein paar Anmerkungen machen. Ich fliege eine 8 Ah von Aeroakku, 1.100gr - ein Akku mit identischen Daten gibts auch bei Polo-Motorrad für ca. 120,-€ nur der Deckel ist blau statt grün ... Haltbarkeit? Der Akku funktioniert, bei Außentemperaturen um 6° mache ich mal für ca. 3-4 min das Funkgerät an (schwacher Verbraucher), die Kristalle sind dann wieder "geordnet" und der Anlasser zieht gut durch (vor dem Anlassen natürlich Funkgerät wieder ausmachen!) Im Normalbetrieb liefert der Laderegler den Michael Platzer verbaut ca. 14-14,2 V max. Die LifePo sind bei 14,4 V zu 100% voll, werden also hier nie zu 100% geladen - also auch nicht überladen. Wichtig ist, die LifePo niemals mit einem konventionellen Schnelladegerät für Bleiakkus aufzuladen! Aufgrund einer anderen Spannungskennlinie erkennt das Ladegerät nicht, wenn das Akku voll ist und "gibt munter Gas" - das Akku ist dann nach zweimaligem Laden bereits zerstört. Ich lade daher nur mit einem LifePo-Ladegerät nach - gibts im Modellbau in großer Auswahl. (Nachladen war erforderlich, da die Sicherung am Laderegler gefallen war). Damit sind wir bei dem aus meiner Sicht wirklichen Nachteil dieser Akkus: wenn sie kaputt gehen/sind tun sie das mit einem schlagartigen Spannungsabfall, der sich nicht wie bei Bleiakkus mit schwachem Startverhalten ankündigen muss. Der Motor steht. Eine Alternative könnte folgendermaßen aussehen: 1 Starter/Hauptbatterie LifePo 8 Ah, 1.100gr. + 1 Backup LifePo 4,6 Ah, 800gr mit einem Sterling Pro Split R Ladestromverteiler verschaltet. Summe ca. 2,4 Kg - Gewichtsvorteil immer noch ca. 4 kg. Dieser verhindert auch im Falle eines Akkuausfalls einen Motorstillstand. Was passiert aber, wenn diese Platine aussteigt - Brandgefahr ??
Für eure Meinungen bereits vorab besten Dank !
Viele Grüße
Thomas - D-MAFT
Hallo Thomas,
verstehe ich Dich richtig - Du lädst den LiFe Akku nicht über die Lichtmaschine sondern (nach jedem Flug) immer wieder separat nach?
Ich habe mich für den Kauf eines LiFe Akkus entschieden und zwar bei http://www.accu-24.de!
Der Thomas Menzel ist selber Pilot und bringt nach meiner Meinung ein großer Verständnis bei aufkommenden Fragen auf. Ich habe mir den Akku Airbatt 4A2P Starterbatterie (http://www.accu-24.de/de/Flugzeu...Starterbatterie) zugelegt, weil er einfach eine super Performance mit nur 900 Gramm hinlegt.
Die ersten Test haben das bestätigt. Der Akku hat meine kalten Nissanmotor einwandfrei gestartet. Der Ladebereich von 14,4 V - 14,8 V von meiner Lichtmaschine reicht aus, um den Akku zu laden. Problematisch ist nach Angebern von Thomas Menzel, wenn die Spannung über 15 V geht. Die Zellen "blasen ab" und es kommt zur Zerstörung. Um das zu vermeiden werde ich einen Überspannungsschutz einbauen - Erfahrungen hierzu folgen.