Da ich schon mehrfach auf die Nähnadel angesprochen wurde... Ich habe eine Stricknadel zum Socken stricken bei meiner Mutter "geliehen". Dann auf einer Seite ca. 5mm flach gehämmert, und ein kleines Loch in die flache Stelle gebohrt. Das ist vollkommen ausreichend. Natürlich, kann man auch selbiges mit einem Schweissdraht machen. Gruß Fabian
Hallo Kollegen, anbei mal einen Entwurf des Panels: Links Motorüberwachung, Tank und Co, Mitte Ipad mini zur Navigation Rechts Funk Transponder und Flarm Oben Mitte Fluginstrumente wie Fahrt, Höhe, Vario, Kompas, .... Links unten ist noch ein kleiner Sicherungskasten und eine 12V Steckdose Gruss Fabian
haus-air
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erst mal Euch allen frohe Weihnachten. Ich hoffe, Ihr habt Euch gut beschenken lassen.... Während der ruhigen Zeit, habe ich mal wieder Gelegenheit, Euch ein paar Kleinigkeiten zu zeigen. Leider komme ich momentan nicht so voran, wie ich mir es wünsche. Ich hoffe aber, dass das nur täuscht, da gerade viele Kleinigkeiten anfallen, die viel Zeit kosten, und man fast nichts sieht... Aber es war trotzdem eine schöne Bescherung, wenn auch schon Montag.... Junkers (Einbaudummy), Panels und Winter Instruments
haus-air
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Ausserdem wie immer in der kalten Jahreszeit, Laminieräkschens beim Kollegen in der warmen Werkstatt...
haus-air
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Dann noch Wilfrieds Gaskonsole einbauen und die Panes bestücken und elektrifizieren. Funk und Transponder kommen erst später, wenn der Reibungsfaktor zwischen Daumen und Zeigefinger wieder stimmt....
haus-air
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So, das Panel ist weitgehend bestückt. Nun geht es am Brandschott und der Tankabdeckung weiter... Bzgl. dem Brandschott: Dieser wird aus 0,5mm Alu gemacht, und mit einem 3mm Flies überzogen (Bild Flammtest). Das Flies ist echt der Hammer. Das habe ich noch nie gesehen. Das Zeug kann man sich auf die Hand legen, und mit der Lötlampe voll drauf halten - Rückseitig wird es nur gerinfügig warm. Ich habe einen Vergleich gemacht mit dem Alufolie Bedampften Glasfaser aus dem Rennsport - totaler Mist, und dazu noch doppelt so schwer wie das Flies. Nach kurzer Zeit mit der Lötlampe war es durchgebrannt!!!! Hoffentlich brauch man das nie - aber wenn, dann ist mann über jede Sekunde froh, bei dem die Flammen einem fern bleiben!!! Bei Interesse einfach kurz bei mir melden.
Gruss Fabian
haus-air
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Hallo, momentan gehen meine Gedanken schon einmal Richtung lackieren.... Wie, wo und wer hat denn Eure Kiebitze Lackiert. In einer professionellen Lackierkammer oder eine selbst gebastelt oder sogar im freien? Braucht man einen Lackierer oder kann man das unter umständen auch selbst - was ist zu beachten? Das Gerüst habe ich auch selbst lackiert - aber davon sieht man später ja (fast) nichts mehr. Bin über jeden Tip Dankbar. Gruss Fabian
Hallo Fabian, draußen lackieren ist ein no-go! Willst du dir die etlichen Stunden Bemühungen mit einem miesen Finish versauen? Regen, Staub etc. versauen das beste Spritzergebnis.
Der Lack ist das einzige, was man später sieht, da kann der FLieger noch so gut gebaut sein. Lack scheiße - Flieger scheiße!
Ich lackiere momentan meine Tragflächen und dazu kann ich folgende Erfahrungen beisteuern:
- sich Zeit lassen - das richtige Material verwenden - großer Kompressor ist Pflicht - Heizung sollte vorhanden sein (kein Gebläse!) - Sata Feinfilter mit Öl- und Wasserabscheider - Kabine selber bauen aus dicker Baufolie ist ok - Kabine mindestens 9,0 m breit machen, damit man PLATZ hat - Absaugung einbauen, sonst kannst du schnell nix mehr erkennen - gute Beleuchtung ist Pflicht - Schutzkleidung - Sata Atemluftset mit Frischluftmaske und Kohlefilter ist das Beste - Zeit, auch mal was trocknen zu lassen, bevor man die Fläche umdreht oder abklebt
Gerade letzteres ist bei einer gemieteten Spritzkabine nicht vorhanden - Zeit Da muss alles ruck zuck gehen - und ein Flieger ist halt was anderes als ein PKW. Wenn man dann den dauerelastischen Flugzeuglack nimmt (und nicht einen rissfreudigen Autolack), ist es sehr sinnvoll alles selber zu machen. Lasst euch nicht euren Vogel von einem Autolackierer ruinieren - die können nämlich nicht mit Flugzeuglacken umgehen! Als ich mir meine Sata-Spritzpistole gekauft hatte, wollte ich die vielen Einstellmöglichkeiten mir von einem Autolackierer erklären lassen .... "ich dreh immer alles voll auf..." war da die Antwort. Das ließ doch ahnen, dass er eigentlich keine Ahnung hat.
Am besten vorher an einer alten Tür üben und los gehts - FF (viel Vergnügen)
Noch ein Tipp: Ich habe hier ein nettes Handbuch von Polyfiber. Da steht alles drin, was du für Bespannung und Lackierung wissen musst. Kann ich dir als pdf schicken, wenn du dich mal meldest: Lutz.Potrawa[etth]gmx.de
Gruß aus Aldenhoven bei Aachen
... da staunt der Laie - und der Fachmann wundert sich ...
Hallo Fabian, Hallo Lutz, zum Lackieren in der Frühe eines Sommermorgens kann ich nur zuraten. Bei Temperaturen ab 12° aufwärts ergeben sich einige Vorteile:
Null Staub, keine Fliegen, laue Luftströmung, und zum frühen Frühstück fertig!
Am Vorabend wurde natürlich schon alles vorbereitet (siehe Lutz' Beschreibung)
Was den Lack angeht, habe ich mich bereits an anderer Stelle über die Verwendung eines namhaften Autolackherstellers ausgelassen. Vorteil: Jeder Farbton ist kurzfristig erhältlich und auffällige Rissfreudigkeit kann ich nach 18 Jahren (dank ca. 40 % Weichmacher) nicht bestätigen.
Also: Am Morgen gegen 4:15 Uhr aus den Federn, den Rumpf auf den Rasen bringen, den Lack (mit ca. 40% Weichmacher) sowie den Medium-Härter im Wasserbad auf etwa 25 Grad bringen und schon mal die erste Tasse Kaffee trinken. Anschließend den Lack anmischen und zügig den 1. Kreuzgang lackieren. (Natürlich mit einer SATA....... UND Wasserabscheider- wie von Lutz beschrieben- da die Morgenluft doch recht feucht ist). Zweiten Kaffee trinken. Nach etwa 20 Min den 2. Kreuzgang und schon ist das Lackieren erledigt. Während der dritten Tasse Kaffee dann auch schon mal die äußeren Abklebestreifen abziehen. Was wäre noch wichtig bei der Draußenmethode? Ach, ja man sollte den Westhimmel im Auge behalten. Denn grundsätzlich wird es genau an dem Lackiermorgen auch ein leichtes Sommergewitter geben............... (Bis dahin sollte der Rumpf wieder in der Garage stehen
Natürlich ist die Lackierhalle "erste Sahne" (hat aber nicht jeder und mieten ist nicht gerade preiswert). Danach kommt für mich aber sofort die Sommerfrühmorgensdraußenlackierung, da sie wenig Aufwand erfordert ( geht natürlich nur bei uns auf dem Lande )
Wilfried D-MLBW
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Hallo Wilfried, natürlich kann man draußen lackieren, und für matte Lacke tut es das ... Wenn man aber Hochglanz lackieren möchte, kann einem die hohe Luftfeuchte in die Quere kommen. Der Lack kühlt sich u.U. bis unter Taupunkttemperatur ab, weil Lösemittel verdunsten. Und dabei bildet sich dann Tau auf der Oberfläche. Und das ergibt ein matteres Finish. Mein Nachbar lackiert auch öfters mal draußen und ich hab bei ihm noch kein zufriedenstellendes Ergebnis gesehen.
Gruß Lutz
... da staunt der Laie - und der Fachmann wundert sich ...
habe mir mal die Zeit genommen und Deine komplette Baubeschreibung durchgelesen. Respekt - sieht ganz hervorragend aus. Bin sicher, Du kannst es kaum erwarten, mit dem Kiebitz in die Luft zu gehen. Für den weiteren Bau wünsch ich Dir alles Gute und viel Erfolg - und auch noch genügend Zeit für Deine Bauleitung :-)
Unser Kiebitz bekommt grad einen neuen Motor, leider "spukt" der alte zu viel Öl aus dem Gehäuse. Aber bald sind wir wieder in der Luft - vielleicht sehen wir uns dann ja mal. Bin gespannt auf Deinen fertigen Doppeldecker…
Zum Lackieren: Wir haben am Segelflugplatz eine Lackierkabine, machen fast alles selbst. Aber das wird ja auch meist geschliffen… Wenn es direkt gut werden muss, kommt ein Autolackierer, der das entsprechende Teil dann lackiert. Es gibt solche und solche...
PS Du hast eine sehr schöne Instrumenten-Beschriftung. Interessehalber: Hast Du das mit Airbrush hinbekommen? Ich frag nur, weil an unserem Platz grad ne Super Cub restauriert wird, die Beschriftung wird hier mittels Airbrush gemacht, ich mach dafür die Lackierfolie. Die Versuche jedenfalls auf Pulverbeschichtung sind sehr gut geworden.
danke für die Blumen.... Das Panel ist schwarz eloxiertes Alublech, und die Beschriftung ist graviert. Leider habe ich bei einer Gravur bzw. Schriftzug die falsche Ebene angegeben, und der Fertiger hat dies dann eben auch nicht graviert - Egal es gibt aber schlimmeres...
danke für info, sieht klasse aus. Der Graveur kann das Blech ja noch mal bekommen, vergessene Beschriftung nacharbeiten. Werd ich hier mal vorschlagen bei der Super Cub, aber die meisten Bleche sind einfach zu dünn zum Gravieren, evtl. geht das Instrument Panel. Im Original waren die Bleche lackiert, vermutlich Siebdruck, wir haben Versuche mit Airbrush gemacht, ist klasse geworden.
Hi Ralf, ich kenne mich da nicht so genau aus, aber ich habe mir die Gravur grad nochmals angeschaut. Also selbst ein 0,5er Alublech dürfte da noch zu gravieren gehen. Meines ist 1,5er Alu. Dünner würde ich das ganze auch nicht machen. Es sollten die Instrumente ja auch noch einigermassen stabil eingebaut werden. Airbrushen stelle ich mir irgendwie voll kompliziert vor - hab mich halt auch damit noch nicht befasst - so, jetzt gehts ab in die Werkstatt, dass ich evtl. heut Abend noch ein paar neue Bilder einstellen kann... Gruss Fabian
Hi Zusammen, erst mal vielen Dank Wilfried und Lutz für die Infos bzgl. der Lackiererei. Ich halte Euch auf alle Fälle bzgl. Methode und Resultat auf dem laufenden. Anbei ein kleines Update. Also die Kofferraumabdeckung hinten ist fertig, und es fehlen lediglich noch die richtigen Schrauben. Die Ablage ist aus 3mm Airex, welches beidseitig mit dünnem Glas bezogen wurde. Es ist sehr stabil, und vor allem sehr leicht. Auch den Rumpf-Flächenübergang habe ich montiert, nachdem Urmodell und Form fertig waren. Die Cu - Folie für die Funke wurde hier auch gleich mit Pattex Sprühkleber eingeklebt. Es ist eine 0,1mm Cu Folie aus dem Bastelladen. Der Vorteil ist, dass die Folie recht leicht ist, und auch noch ein Kabel für die Masseanbindung auf den Rahmen angelötet werden kann. Alufolie war mir wegen der geringen Robustheit zu riskant, ausserdem ist das mit dem Löten beim Alu immer so eine Sache.... Und eine Aluplatte mit 0,5mm war mir zu schwer - ich weiss, die lässt sich auch nicht besser löten - wäre einfach nur stabiler. Da kommt halt der Schwabe raus - sparen wo es nur geht. Zumindest was das Gewicht anbelangt... Auch dir Rettung hängt mal provisorisch drin. Es wird nun doch ein Container - warum kann ich nicht genau sagen, ist mir persönlich einfach am symathischsten. Wobei sich das mit dem Gewicht sparen widerspricht...
Als bis die Tage Gruss Fabian
haus-air
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